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Die Methode Domino

von Albert Glossner, 07. Juni 2021

Bereits in einem früheren Beitrag hat Albert die Methode „Domino“ vorgestellt. Hier beschreibt er, wie er Domino im Online-Training einsetzt und welche Erfahrungen er damit gemacht hat. 

Zweck: Erarbeiten oder Wiederholen eines Inhalts über Frage-Antwort-Kombinationen
Dauer: 10 – 40 min
Anzahl der Teilnehmenden: 3 – 20

Vorarbeit: Vorab erstellte „Dominokarten“ mit jeweils einer Frage auf der rechten Seite und einer Antwort auf der linken Seite. Dazu bereiten Sie zunächst Karten mit einem vertikalen Strich in der Mitte vor. Auf der ersten Karte schreiben Sie „Start“ auf die linke Seite. Auf der rechten Seite formulieren Sie Frage 1. Das nächste Blatt beginnt links mit der Antwort auf Frage 1, rechts auf dem Blatt steht Frage 2, usw.

Beschreibung: Die Karten werden gemischt und an die Teilnehmer verteilt. Derjenige mit „Start“ legt die erste Karte auf den Boden (oder Tisch, Pinnwand) und liest die Frage vor. Der Teilnehmer, der den Eindruck hat, die passende Antwort auf seinem Blatt zu haben, geht nach vorn, legt diese an die erste Karte und begründet dabei seine Entscheidung. Wenn die Teilnehmer einverstanden sind, liest der 2. Teilnehmer die Frage 2 auf der rechten Blattseite vor usw.

Wirkung: Durch das eigenständige Zuordnen von Antworten auf Fragen setzen sich die Teilnehmer aktiv mit den Inhalten auseinander. Je nach Thema und Wissensstand der Teilnehmer besteht die Möglichkeit, dass der Trainer jeden Schritt mit einem kurzen Input vertieft.

Einsatzmöglichkeiten von Domino

Zunächst habe ich die Methode als Wiederholungsaktivität kennengelernt. So setze ich sie gerne zum Abschluss eines Seminartages zur Wiederholung der wesentlichen Seminarthemen ein. Eine andere Möglichkeit ist, diese Methode zur Erarbeitung von Inhalten zu nutzen. Hier ersetzt die Methode eine Präsentation und über Fragen und Antworten werden die Inhalte erarbeitet. Dies ist dann sinnvoll, wenn bereits einiges Vorwissen über das Thema bei den Teilnehmer*innen vorhanden ist. Einzelne Themen kann ich dann gut auch mit einer zusätzlichen Präsentation ergänzen. Die dritte Möglichkeit des Einsatzes von Domino ist, diese in einer Kleingruppenarbeit zu nutzen. Hier werden mehrere Sets des Dominos benötigt und die Gruppen haben selbständig die Aufgabe, das Domino zu lösen. Im Anschluss werden dann noch offene Fragen besprochen. Eine ausführlichere Beschreibung mit einigen Beispielen ist in meinem Blog-Beitrag Domino- Meine Lieblingsmethode zu finden.

Einsatz im Online-Training

Im Online-Training habe ich verschiedene Wege der technischen Umsetzung erprobt:

PowerPoint Bearbeitungsmodus: Hier erstelle ich über Textfelder die Frage/Antwort-Karten. Im Training selbst teile ich die vorbereitete Folie im Bearbeitungsmodus auf dem Bildschirm. So habe ich die Möglichkeit, die Textfelder zu verschieben. Über eine vorher festgelegte Reihenfolge ist jede*r Teilnehmende abwechselnd dran und teilt mit, welche der zur Verfügung stehenden Karten als nächstes gezogen und verschoben werden soll. Theoretisch ist möglich, bei Zoom die Steuerung des Bildschirms an Teilnehmende zu übergeben. Meine Erfahrung ist, dass dies bei dem schnellen Wechsel zu umständlich ist und daher verzichte ich darauf.

 

Eine andere Möglichkeit ist, über OneDrive die Datei zu teilen, so dass jede*r Teilnehmende Zugriff darauf hat. Bei dieser Möglichkeit hätte auch unter Zoom jede*r Teilnehmende die Möglichkeit, die entsprechende Karte selbst zu bewegen. Unter MS Teams ist die gemeinsame Bearbeitung eines Dokumentes sowieso sehr einfach möglich. Aber auch hier empfehle ich zuvor die Festlegung einer Reihenfolge („Sitzordnung“), damit der Aufmerksamkeitsfokus aller Teilnehmenden stets bei der gleichen Frage/Antwort-Kombination liegt.

Google Jamboard: Eine andere technische Möglichkeit der Umsetzung ist das Google Jamboard. Hier besteht die Möglichkeit, den Link zur Seite im Training zu teilen. Dann können alle gleichzeitig das vorbereitete Board bearbeiten. Allerdings geben die vorgegebenen Notizzettel/ Textfelder hier nur beschränkte Möglichkeit, Dominosteine in Form von Frage/ Antwort-Kombinationen zu erstellen. Hier wähle ich den Weg, diese zunächst in PowerPoint zu erstellen und dann als Screenshots abzuspeichern, zuzuschneiden und sie dann als Fotos in das Jamboard zu laden. Diese Variante ist aus meiner Erfahrung etwas umständlich. 

Reihenfolge als Voraussetzung

Alle Online-Varianten setzen voraus, vorher eine Reihenfolge unter den Teilnehmenden festzulegen. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Meine bevorzugten Varianten habe ich im Blog-Beitrag Trainertipp: Der virtuelle Seminarraum beschrieben.

Viel Freude bei der Umsetzung!

Interaktive und abwechslungsreiche Online-Trainings gestalten
Weitere Methoden für ein effektives Online-Training kennenlernen:

Workshop Online Methoden

Trainer: Albert Glossner
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