Seminarraum modulare Trainerausbildung
Trainerausbildung
Lebendig und wirkungsvoll Trainieren

4 Module a 5 Tage, Auswahl aus 6 möglichen Modulen, flexible Reihenfolge

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Landschaft am Seminarort der Trainerausbildung Sommerakademie
Sommerakademie
Trainerausbildung intensiv

3 Wochen in Oberbayern, jährlich im August, DVWO-Zertifikat

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Coaching-Ausbildung
Systemischer Business Coach

6 Module á 4 Tage, Auswahl aus 9 möglichen Modulen

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Aufblühen und Positive Psychologie
Positive Psychologie
Wege zum Aufblühen

Einführung 2 Tage, Ausbildung in 3 mal 5 Tagen, DACH-PP Zertifikat

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Teilnehmer*innen in der NLP Ausbildung
NLP
Werkzeuge der Veränderung

Einführung 2 Tage, NLP-Practitioner in 4 mal 4 Tagen, DVNLP-Zertifikat

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Fotocollage Suggestopädie Ausbildung
Suggestopädie
Das Trainer-Exzellenzprogramm

Ausbildung in 3 mal 5 Tagen, DGSL-Zertifikat

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Interaktive und abwechslunsreiche Online-Trainings gestalten
Online Training
Interaktiv und abwechslungsreich online Trainieren

Basis- und Aufbaumodule

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Lehrgespräch

Das Lehrgespräch zielorientiert gestalten

von Dorit Häuser, 18. Juni 2014

Das Lehrgespräch als Methode zur Informationsvermittlung geht laut Klaus W. Döring bis auf Sokrates zurück und erlebte seinen Höhepunkt im 18. Jahrhundert. Es hat uns während der Schul- und Ausbildungszeit begleitet, als die wohl am häufigsten eingesetzte Methode. Dieses Modell der Stoffvermittlung ist uns so vertraut und natürlich, dass wir es ebenso selbstverständlich einsetzen – aus gutem Grund. Und doch gibt es auch hier ein paar Dinge, auf die es zu achten gilt:

Die Methode

Das Lehrgespräch ist der Klassiker in der Informationsvermittlung. Es wird bezüglich der Inhalte, Zielsetzung und Medien stark vom Lehrenden gesteuert. Die Lernenden werden nur punktuell eingebunden.

Hierin liegt auch die Gefahr im Einsatz: gerade Erwachsene schätzen eigene Aktivität beim Lernen. Also: das Lehrgespräch zeitlich begrenzen – 20 Minuten reichen

Der Nutzen

Das Lehrgespräch eignet sich ideal dazu, um das Vorwissen der Lernenden zu aktivieren. Das erleichtert das Lernen und Merken ungemein: die

inhaltlichen Anknüpfungspunkte liegen quasi griffbereit auf dem mentalen Tisch und die neuen Informationen können mit wenig Aufwand ergänzt und eingefügt werden.

Ein gut geführtes Lehrgespräch vermittelt den Lernenden Vertrauen in ihre Fähigkeiten und ihr Wissen. Auch das befördert das Lernklima  und das Lernergebnis. Dazu ist es nötig, Fragen zu formulieren, die die Lernenden tatsächlich auch beantworten können.

Das Lehrgespräch ermöglicht eine höhere Aktivität der Lernenden, als etwa ein Vortrag.

Das Lehrgespräch schafft eine zielgruppengerechte Einführung in ein Thema und verdeutlicht so die Relevanz der Inhalte für die Lernenden. Auch das motiviert.

Das Vorgehen

Das Lehrgespräch wird gesteuert durch:

  • Fragen
  • Denkanstöße
  • konkrete Aufforderungen
  • Einsatz von Medien

Diese Impulse, dienen der:

Lenkung -> In welche Richtung sollen die Lernenden denken?
Information -> Welche neuen Erkenntnisse ergeben sich daraus?
Organisation -> Wie stehen die Inhalte miteinander in Verbindung?
Aktivierung -> Worüber sollen sich die Lernenden Gedanken machen?
Kontrolle -> Welchen Kenntnisstand haben die Lernenden?

Die Durchführung

  • Der Lehrende führt zum Thema hin und stellt Verbindungen her.
  • Die Medien sind vorbereitet (siehe dazu auch den Blogbeitrag zu Flipchart-Präsentationen)
  • Eine klar formulierte Frage wird gestellt und die Pause ausgehalten, bis die Lernenden sich gesammelt haben und antworten können.
  • Der Lehrende bewertet und ergänzt die Beiträge der Lernenden! Er ist zuständig für die korrekte Informationsvermittlung und agiert hier ganz klar in der Rolle des Seminarleiters, NICHT des Moderators.
  • Am Ende des Lehrgesprächs gibt der Lehrende eine Zusammenfassung / ein Fazit.

Weitere Methoden und Modelle für Ihre Seminargestaltung lernen Sie
im Modul „Seminare leiten„ unserer Trainerausbildung.

  1. Sie lernen abwechslungsreiche Trainings zielorientiert zu konzipieren.
  2. Sie lernen, wie Sie die Zielsetzung Ihres Trainings präzise formulieren, eine inhaltliche Grobstruktur erarbeiten und auf dieser Grundlage einen detaillierten Trainerleitfaden entwickeln.
  3. Die Arbeit an Ihrem eigenen Seminarkonzept stellt die direkte Übertragung auf Ihre Praxis sicher.
  4. So erweitern Sie Ihr methodisches Repertoire und gewinnen Sicherheit bei der Planung und Durchführung abwechslungsreicher Trainings und Seminare.

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