Fotoprotokoll WS Positive Psychologie – Trainer Kongress Berlin

TrainerKongressBerlinvon Albert Glossner

„Best Practice Übungen aus der Positiven Psychologie“ – so der Titel meines Workshops auf dem Trainer Kongress Berlin am 17./18. März. Hier findest du Fotos der Flipcharts sowie einige weiterführende Links.

 

 

Was ist Positive Psychologie?

Die Positive Psychologie stellt sich der Frage, was Menschen darin unterstützt, ein gelungenes Leben zu führen. Dazu gibt es mittlerweile viel Forschung, interessante Konzepte und auf dieser Grundlage vielfältige Interventionen und Übungen. Diese sind bedeutsam unter anderem für Training und Coaching, Führung und Organisation, Selbstführung, Gesundheitsförderung und Erziehung.

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Weiterführende Literatur:

Blickhan, Daniela (2015). Positive Psychologie. Ein Handbuch für die Praxis.

Haidt, Jonathan (2014). Die Glückshypothese. Was uns wirklich glücklich macht. Die Quintessenz aus altem Wissen und moderner Glücksforschung.

 

Charakterstärken

Eine der großen Leistungen der Psychologie des 20. Jahrhunderts war die Entwicklung eines allgemein anerkannten Diagnosesystems für psychische Erkrankungen und Störungen (DSM). Aber was ist mit der anderen Seite? Mit der Seite der psychischen Gesundheit, der geistigen Vitalität und persönlichen Stärken? Oder anders gefragt: was macht einen „guten Charakter“ aus? Hier haben Seligman und Peterson das Konzept der „Charakterstärken“ entwickelt. Darunter verstehen sie 24 Stärken, zusammengefasst in 6 Stärkenfamilien / Tugenden. Robert Biswas-Diener konnte bestätigen, dass diese 24 Stärken kulturübergreifend gültig sind. Das Modell der Charakterstärken ist wiederum Grundlage für zahlreiche Interventionen und Übungen, die im Training, im Coaching, in der Teamentwicklung oder in der Selbstführung eingesetzt werden können.

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Link zum VIA-Charakterstärkentest (Uni Zürich)

http://www.charakterstaerken.org/

Link zur Beschreibung der Charakterstärken

http://www.charakterstaerken.org/VIA_Interpretationshilfe.pdf

 

Positive Abweichung

Kim Cameron ist der bekannteste Vertreter der „Positive Leadership“. Er hat Konzepte entwickelt, die Ansätze der Positiven Psychologie auf das Thema Führung und Organisation übertragen und hat diese empirisch überprüft. Eines dieser Konzepte ist das der positiven Abweichung. Dahinter verbirgt sich eine neue gedankliche Ausrichtung in der Führung. In der Regel sind wir als Führungskräfte gewohnt, einen Zielzustand zu definieren oder zu vereinbaren und Mitarbeiter darin zu unterstützen, diesen Zielzustand zu erreichen. Oder es ist unser Job, auf eine negative Abweichung zu reagieren. Damit geht häufig die mentale Orientierung auf  negative Abweichungen einher („die Fehlerbrille“). Das Konzept der positiven Abweichung fokussiert hier das Gegenteil: Welche Erfahrungen, Leistungen oder Ergebnisse weichen in positiver Weise von der Erwartung ab? Interessant ist nun die Frage, welche Auswirkungen hat es auf Führung und Mitarbeiter, sich  auf positive Abweichungen zu fokussieren …

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Literatur:

Cameron, Kim (2012). Postive Leadership. Strategies for extraordinary performance.

 

Grundbedürfnisse

Deci & Ryan haben mit Ihrer Self-Determination-Theory ein Konzept der Motivation entwickelt, das vieles, was bis dahin zu diesem Thema entwickelt wurde, entweder integriert oder in den Schatten stellt. Ein kleines Bon-Bon aus diesem Ansatz ist das Konzept der drei Grundbedürfnisse.

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Link:

http://selfdeterminationtheory.org/

 

Weiterbildung im Bereich Positiver Psychologie:

Dachverband Positive Psychologie

http://www.dach-pp.eu/

Ausbildung Positive Psychologie

https://www.abb-seminare.de/positivepsychologie.html


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2 Kommentare zu “Fotoprotokoll WS Positive Psychologie – Trainer Kongress Berlin”

  1. Albert Glossner

    Eine Teilnehmerin hatte mich im Workshop nach der Studie zu MBCT (Mindfulnes Based Cognitive Therapy) zur Rückfallprophylace bei Depression gefragt. Hier ist sie:

    Kuyken, W. et al. (2015). Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial. Lancet 2015; 386: 63–73

    Viele Grüße Albert

    Antworten
  2. Brigitte Schulan

    Die Veranstaltung in Berlin hat mir sehr gut gefallen, Sie haben mein Interesse am Thema geweckt. Gleichzeitig konnte ich auch schon viele gute Informationen mit nach Hause nehmen.
    Vielen Dank auch für das

    Antworten

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