von Dorit Häuser, 18. Juni 2014
Das Lehrgespräch als Methode zur Informationsvermittlung geht laut Klaus W. Döring bis auf Sokrates zurück und erlebte seinen Höhepunkt im 18. Jahrhundert. Es hat uns während der Schul- und Ausbildungszeit begleitet, als die wohl am häufigsten eingesetzte Methode. Dieses Modell der Stoffvermittlung ist uns so vertraut und natürlich, dass wir es ebenso selbstverständlich einsetzen – aus gutem Grund. Und doch gibt es auch hier ein paar Dinge, auf die es zu achten gilt:
Das Lehrgespräch ist der Klassiker in der Informationsvermittlung. Es wird bezüglich der Inhalte, Zielsetzung und Medien stark vom Lehrenden gesteuert. Die Lernenden werden nur punktuell eingebunden.
Hierin liegt auch die Gefahr im Einsatz: gerade Erwachsene schätzen eigene Aktivität beim Lernen. Also: das Lehrgespräch zeitlich begrenzen – 20 Minuten reichen
Das Lehrgespräch eignet sich ideal dazu, um das Vorwissen der Lernenden zu aktivieren. Das erleichtert das Lernen und Merken ungemein: die
inhaltlichen Anknüpfungspunkte liegen quasi griffbereit auf dem mentalen Tisch und die neuen Informationen können mit wenig Aufwand ergänzt und eingefügt werden.
Ein gut geführtes Lehrgespräch vermittelt den Lernenden Vertrauen in ihre Fähigkeiten und ihr Wissen. Auch das befördert das Lernklima und das Lernergebnis. Dazu ist es nötig, Fragen zu formulieren, die die Lernenden tatsächlich auch beantworten können.
Das Lehrgespräch ermöglicht eine höhere Aktivität der Lernenden, als etwa ein Vortrag.
Das Lehrgespräch schafft eine zielgruppengerechte Einführung in ein Thema und verdeutlicht so die Relevanz der Inhalte für die Lernenden. Auch das motiviert.
Das Lehrgespräch wird gesteuert durch:
Diese Impulse, dienen der
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