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Selbstständig als Trainer: Einblicke in die freie Trainertätigkeit

von , 01. Dezember 2023

Test 2

Die Entscheidung, selbstständig als Trainer*in tätig zu werden, bringt Herausforderungen mit sich. Gleichzeitig bedeutet es die Freiheit, die berufliche Laufbahn nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. In unserem Interview mit unserer Trainerin Antje gewähren wir Einblicke in ihre Motivation sowie ihre Ausbildungserfahrungen bei der Akademie von abb-seminare. Zudem teilt sie wertvolle Tipps für diejenigen, die den Weg in die freie Trainertätigkeit einschlagen möchten. Erfahre mehr über die unvergesslichen Momente der Ausbildung in der Akademie und über die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse. Außerdem beleuchtet Antje die Zukunftsprognosen, selbstständig als Trainerin zu arbeiten.

Wie bist du auf die Idee gekommen, als (freie) Trainerin tätig zu werden? Welche Motivation steckte dahinter?

Neben meiner Tätigkeit als angestellte Trainerin finde ich an der freien Trainertätigkeit einfach toll, dass ich mir meine Kunden aussuchen darf. Ich kann verschiedene Trainings absolvieren - zu ganz unterschiedlichen Tätigkeiten oder Themen. Ich kann mein Bedürfnis nach Abwechslung und nach Kreativität mit ganz unterschiedlichen Kunden ausleben. Als angestellte Trainerin hatte ich nur ein Themenfeld und einen Kundenkreis. Hier habe ich die Vielfalt.

Du hast im Jahr 2019 bei abb-seminare die 3-wöchige Trainerausbildung, damals Sommerakademie, besucht. Was hat dich dazu bewogen, diese spezielle Ausbildung zu wählen?

Die Themenfelder der Ausbildung und die Kompaktheit haben mich sofort angesprochen. Dass in nur drei Wochen eine erneute Zertifizierung möglich ist, hat mich überzeugt. Obwohl ich bereits eine Zertifizierung als Trainerin hatte, hielt ich es für sinnvoll, mein Wissen aufzufrischen. Das Angebot von abb-seminare gefiel mir besonders gut. Es ermöglichte mir, die verschiedenen Aspekte, die für Trainer*innen wichtig sind, erneut zu beleuchten. Da ich bereits Erfahrungen mit abb-seminare aus anderen Ausbildungen hatte und die hohe Qualität schätzte, war ich überzeugt, dass dies eine gute Entscheidung sein würde.

Kannst du einige deiner unvergesslichsten Momente der Ausbildung teilen? Was ist dir aus dieser Zeit besonders im Gedächtnis geblieben?

Ein besonderes Erlebnis, das die Gruppe enger zusammenschweißte, war das "Gute Fee Spiel". Dabei zog jeder aus einem Lostopf einen Namen und hatte die Aufgabe, eine Woche lang unbemerkt die gute Fee für diese Person zu sein. Dies hat erheblich zu einem positiven Gruppengefühl beigetragen, da jeder auf die Bedürfnisse der anderen achtete und kleine Aufmerksamkeiten austauschte. Woran ich mich noch erinnere, sind die Phasen, in denen wir eigenständig an unseren Konzepten gearbeitet haben. Am Wochenende hatten wir die Möglichkeit, uns intensiv unseren Projekten zu widmen. Das ermöglichte es, uns vollständig auf die Ausbildung und unser Projekt zu konzentrieren. Wir saßen mit anderen Teilnehmer*innen gemeinsam im Raum. Jeder vertiefte sich in sein Trainingskonzept und feilte daran. Nach drei Wochen hatte ich ein vollständiges Konzept entwickelt, mit dem ich zum Kunden gehen konnte.

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse hast du in der Ausbildung erworben, die dir in deiner Tätigkeit als Trainerin besonders geholfen haben?

Die Entwicklung und Erprobung kreativer Methoden ist tatsächlich eine wichtige Fähigkeit, die ich während der Ausbildung erworben habe. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie ich von den Erfahrungen anderer Teilnehmer*innen gesehen habe. Ein konkretes Beispiel war das "Körperteile Memory" von einer Krankenschwester. Seitdem weiß ich, dass alles möglich ist. Du kannst mit allen Zielgruppen interaktive und effektive Methoden anwenden und es kommt gut an. Diese Erfahrung ist bei mir besonders hängen geblieben. Es hat meine Selbstsicherheit gestärkt, kreativ zu denken, eigene Methoden zu entwickeln und einzusetzen. Ich bin überzeugt, dass sich auch meine Fähigkeit, überzeugend zu präsentieren und selbstbewusst vorne zu stehen, durch diese Erfahrungen noch weiter gefestigt hat.

Welche Herausforderungen hast du als freie Trainerin in deiner Anfangszeit erlebt? Wie hast du diese bewältigt?

Eine wesentliche Herausforderung für mich war tatsächlich das Thema der Selbstzweifel: Bin ich ausreichend und qualifiziert genug für meine Kunden? Wie komme ich an? Das war aber eher ein persönliches als ein berufliches Hindernis. Ich kam aus dem Inhouse-Kontext und hatte einen festen Kundenstamm. Dann in die Welt zu treten und zu verkünden: "Hey, hier bin ich, und ich kann etwas", war für mich besonders herausfordernd. Das Einsteigen in neue Felder und das Ansprechen neuer Themen, obwohl mich das stark reizte, macht mir aber auch etwas Angst.

Welche Tipps würdest du jemandem geben, der darüber nachdenkt, selbstständig als Trainer*in oder angestellt als Trainer*in zu arbeiten?

Eine fundierte Ausbildung, wie beispielsweise bei abb-seminare, ist entscheidend. Damit besitzt du ein solides Handwerkszeug, mit dem ich gut mit Kunden, Gruppen und meinen Konzepten umgehen kann. Darüber hinaus halte ich Netzwerken für äußerst wichtig. Einerseits ermöglicht es den Austausch mit anderen Trainer*innen und das Knüpfen von Kontakten. Speziell für selbstständige Trainerinnen auch die Möglichkeit, Aufträge zu akquirieren. Zudem ist der Austausch innerhalb dieser Community für mich besonders wertvoll, indem man beispielsweise konstruktiv über Konzepte diskutiert und sich gegenseitig fragt, wo Anpassungen vorgenommen werden könnten.

Wie siehst du die Zukunft der Tätigkeit selbstständig als Trainer?

Ich schätze die Zukunft positiv ein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Kunden sich eigene Trainer*innen nicht mehr leisten können oder wollen. Dadurch steigt der Bedarf an freien Trainern erheblich. Die Kunden engagieren gezielt Trainerinnen für ihre spezifischen Bedürfnisse und Themen. Dies schafft einen echten Mehrwert und die Möglichkeit, kontinuierlich Trainings anzubieten. In Unternehmen und weltweit gibt es viele faszinierende Themen, wie Führung, Kommunikation und New Work, die durch gezielte Trainings effektiv abgedeckt werden können.

Kannst du abschließend zusammenfassen, welchen Einfluss die Ausbildung bei der Winterakademie auf deinen beruflichen Werdegang als Trainerin hatte?

Ja, definitiv. Das kann ich bereits jetzt mit Sicherheit sagen. Die Ausbildung hat für mich zahlreiche Türen geöffnet. Einerseits durch das erlangte Zertifikat, auf dem die DVWO als Zertifizierungsstelle verzeichnet ist. Auch der Aspekt, dass ich mich nochmal neu orientiert und auf spezielle Bereiche spezialisiert habe. Es gibt mir die Sicherheit zu sagen, dass ich es schaffe, auch in verschiedenen Themenfeldern. Und dass stets in hoher Qualität. Diese Ausbildung war für mich tatsächlich ein bedeutender Meilenstein, obwohl ich bereits seit langem als Trainerin tätig bin.

Du möchtest selbstständig als Trainer*in arbeiten? Gerne begleiten wir dich auf diesem Weg. Mit unserer Trainerausbildung Winterakademie erhältst du eine fundierte Ausbildung. Du lernst kreative Methoden, die deine Trainings bereichern und deinen Teilnehmerinnen einen echten Mehrwert im Wissenstransfer bieten.

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