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Trainer Albert Glossner

Warum Positive Psychologie?

Was mich mit der Positiven Psychologie verbindet


Positive Psychologie

Uns alle verbindet ein Wunsch: wir wollen glücklich sein, uns wohlfühlen, ein gutes, gelingendes Leben führen. Genau dies hat die Positive Psychologie zum Thema und stellt sich unter anderem folgende Fragen:

  • Was bedeutet Glück und welche Arten gibt es?
  • Was trägt wirklich zum Wohlbefinden bei, was nicht?
  • Was bedeutet "gelingendes Leben"?
  • Welche konkreten Wege führen dazu, dass Menschen „aufblühen“?
  • Mit welchen  Übungen und Interventionen können Menschen darin unterstützt werden, ihr Potential zu entfalten und aufzublühen?

So versteht sich die Positive Psychologie als die Wissenschaft des gelingenden Lebens. In den letzten 20 Jahren gibt es eine stetig zunehmende Anzahl von Forschungsarbeiten, Artikeln und Büchern zu den unterschiedlichsten Aspekten dieser Fragestellungen. Es gibt eine Vielzahl neuer Modelle und Theorien. Und es gibt etliche praktische Anleitungen, Übungen und Interventionen auf dieser Grundlage.
Darin liegt für mich ein wertvoller Schatz. Dieser kann viele Menschen unterstützen, ein gelingendes Leben zu führen und ihren Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten. Diesen Schatz zu heben, dazu möchte ich beitragen.

Mein Beitrag
Letzthin wurde ich gefragt, worin ich meinen „ureigenen, unverwechselbaren Beitrag“ zur Welt sehe. Meine ziemlich spontane Antwort: „Mach Frieden mit dir selbst.“
Ja, mit meiner Arbeit möchte ich letzten Endes dazu beitragen, dass Menschen lernen, in Frieden mit sich selbst zu leben. Ich bin überzeugt, dies hat immense, positive Auswirkungen auf vieles: Wie ich mit mir selbst umgehe, wie ich Beziehungen zu anderen Menschen gestalte, wie ich Lernen und Arbeiten gestalte, selbst wie ich in Verbindung mit der Erde und der Natur stehe.
Und hier kann die Positive Psychologie viel beitragen: sie hat etliche, oft sehr einfache Ansatzpunkte entwickelt, die Menschen darin unterstützen, gut mit sich selbst zu sein – oder in die Sprache der Positiven Psychologie übersetzt – sie in ihrem Aufblühen zu unterstützen.

Meine Geschichte
In der Zeit meines Psychologie-Studiums habe ich sehr gelitten: unter einer Spaltung zwischen Studium einerseits und dem Leben andererseits. Studium stand für das rationale Vorgehen der wissenschaftlichen Psychologie: kritisches Denken, empirische Nachweise, interessante, oft abstrakte Theorien und Modelle.
Auf der anderen Seite habe ich gerade zu dieser Zeit Fortbildungen besucht, in denen intensive, oft körperorientierte Selbsterfahrungsprozesse mit Meditation und Stille verbunden waren. Die Heilsamkeit dieser Verbindung habe ich am eigenen Leib erlebt.
Beide Welten waren zu dieser Zeit nicht nur völlig voneinander getrennt, sie haben sich sogar gegenseitig abgelehnt. Nach meinem Studium habe ich mich zunächst von beiden abgewandt und bin einen dritten Weg gegangen: den des Trainings und den der Arbeitswelt.
Mehr als 20 Jahre nach der Beendigung meines Studiums habe ich dann 2013 mit der Positiven Psychologie einen Ansatz entdeckt, der beides miteinander verbindet: den wissenschaftlichen Ansatz auf der einen Seite und  auf der anderen Seite eine ganz praktische Anleitung zum persönlichen Aufblühen. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit diesem Thema.

Die Anforderungen der modernen Gesellschaft
In den mehr als 25 Jahren meiner Arbeitstätigkeit habe ich eine zunehmende Verdichtung und Beschleunigung der Arbeitswelt erlebt. Als Geschäftsführer habe ich dies am eigenen Leib erfahren. Als Trainer hatte ich das Privileg, mit ganz verschiedenen Personen in verschiedenen Positionen unterschiedlicher Branchen zu arbeiten. Meine Beobachtung ist fast überall die Gleiche: zunehmend vielfältige und gleichzeitige  Anforderungen und zugleich eine Beschleunigung der Arbeitsprozesse. Dies hat Auswirkungen auf die Menschen, mit denen diese unterschiedlich gut umgehen können.
Alle modernen Gesellschaften verzeichnen einen Anstieg psychischer Erkrankungen. Worin immer die Ursachen genau zu suchen sind - in der Verdichtung und Beschleunigung der Arbeitswelt, in der Digitalisierung, in der Individualisierung, in der immer größeren Präsenz und Verfügbarkeit von Medienangeboten – um bestimmte Kennzahlen kommen wir nicht herum: so hat sich beispielsweise die Anzahl der krankheitsbedingten Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen zwischen 2007 und 2016 in Deutschland verdoppelt.
Hier kommt ein großes Thema auf uns alle zu. Nicht nur die Frage, wie wir körperlich gesund und leistungsfähig bleiben, sondern insbesondere auch die Frage, was Menschen zur Erhaltung ihrer psychischen Gesundheit und ihrer psychischen Belastbarkeit tun können. Dies wird im Bereich der Human Resources, der Gesundheitsförderung, des Trainings und der Weiterbildung ein zentrales Thema der kommenden Jahrzehnte.

Verbindung von Theorie, Forschung und Intervention

Die Frage nach einem gelingenden Leben, nach der Entwicklung des persönlichen Potenzials gab es schon lange vor der Positiven Psychologie: Die Philosophie seit ihrem Beginn und auch die Humanistische Psychologie seit der Mitte des 20. Jahrhunderts haben sich dieser Frage gestellt. Was aber ist jetzt neu?
Ein wesentliches Merkmal der Positiven Psychologie ist die Verbindung von Forschung, Theorie und praktischer Anwendung. Die konsequente Orientierung der angewandten Positiven Psychologie an aktueller Forschung gibt ihr eine überzeugende Grundlage. Für viele Zielgruppen kann dies ein wichtiger Türöffner sein. Und auch ich als Trainer kann eine Übung / Intervention überzeugender vermitteln, wenn sie theoretisch fundiert und durch Studien in ihrer Wirksamkeit belegt ist. Gerade auf einem Markt der vielzähligen Möglichkeiten individueller Entfaltung und Entwicklung schätze ich die wissenschaftliche Orientierung als Kriterium und Unterscheidungsmerkmal. 

Mein Anspruch
Die letzten 25 Jahre meines Berufslebens habe ich mich intensiv der Frage gewidmet, wie Lernen so gestaltet werden kann, dass es Kopf, Herz und Hand erreicht, wie Lernen wirklich nachhaltig werden kann. Nachhaltig in dem Sinne, dass Wissen lebendig vermittelt und als bedeutsam gespeichert wird, dass neue Sichtweisen, Einstellungen und Bewertungen ermöglicht werden und all dies wirklich zu einer authentischen Veränderung im Verhalten führt.
Dies beinhaltet 3 Ebenen des Lernens:

1. Die theoretische Ebene: in der Positiven Psychologie gibt es viele bedeutsame Konzepte  zu lernen. Diese zu kennen ist eine notwendige Grundlage für all die, die Positive Psychologie in ihrer beruflichen Rolle einsetzen wollen.
2. Die praktische Ebene der Übungen / Interventionen: um selber als Anwender Interventionen der Positiven Psychologie einsetzen zu können, ist es hilfreich, etliche davon selbst und am eigenen Leib erfahren zu haben.
3. Die Ebene des individuellen Wachstums: die Teilnahme an der Ausbildung Positive Psychologie ist eine wunderbare Chance, selbst etwas für sich und das eigene Aufblühen zu tun.

Noch einige Informationen zu mir:
Ich bin Albert Glossner, geb. 1961 in Würzburg, dort habe ich 1989 mein Psychologie-Studium abgeschlossen. Seit 1989 bin ich in Training und Erwachsenenbildung tätig, zunächst als selbständiger Trainer, dann als Projektleiter und seit 1993 als Geschäftsführer der abb-seminare in Pößneck bei Jena. Seit 1995 lebe ich in Pößneck und habe drei fast erwachsene Kinder.
Meine Trainingsschwerpunkte waren von Anfang an die Ausbildung von Trainern, zeitweise auch Führung, Selbstmanagement und Coachingausbildung.

Eigene Weiterbildungen:

  • Grundausbildung Gesprächsführung (GwG), 1987-1989
  • Selbsterfahrung in verschiedenen, v.a. körperorientierten Verfahren der humanistischen Psychologie, 1983-1992
  • Ausbildung in Encounter bei Suviro Faisst, Zentrum Mitte, 1986-1990
  • Ausbildungstrainer ganzheitliches Lernen / Suggestopädie (DGSL) im SKILL-Institut, 1992-1995
  • NLP-Practitioner und NLP-Master (DVNLP) bei Christian Rosenblatt 2004-2005
  • FaCT: Facilitating Cultural Transformation bei Rainer Molzahn und Elke Schlehuber, 2006-2007
  • Spirituelles Selbstmanagement bei Prof. Barbara Meibom, Institut für Führungskunst, 2010-2011
  • Spirituelles Coaching, Prof. Barbara Meibom, Lasalle-Institut, 2012-2013
  • Positive Psychologie Level 1-3 bei Daniela Blickhan, Inntal-Institut 2015-2017
  • zertifizierter Trainer der Positiven Psychologie (DACH-PP)
  • Mindful Self Compassion, Christiane Brähler, 2017

Albert Glossner

Albert Glossner


Albert Glossner ist Diplom-Psychologe und zertifizierter Trainer der Positiven Psychologie.

Er ist seit mehr als 25 Jahren als Trainer und Coach tätig und ist Ausbildungstrainer für ganzheitliche Lehrmethoden / Suggestopädie.  Weiterbildung in Spirituellem Selbstmanagement bei Prof. Barbara Meibom und Ausbildung in Positiver Psychologie bei Daniela Blickhan.

Arbeitsgemeinschaft
Bildung und Beruf e.V.
Ernst-Thälmann-Str. 21
D-07381 Pößneck

Tel.: +49 3647 423510
Fax: +49 3647 425144
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