Sketchnotes? Sketchnoting? Was iss ‘n das?

Flipcharttrainingvon Marion Kellner-Lewandowsky

Seit einigen Jahren bin ich, wie einige von euch vielleicht schon bemerkt haben, dem Sketchnotes-Fieber verfallen. Man erwischt mich seither häufig in Seminaren und Vorträgen – die ich nicht selbst halte! – mit einem A4-Sketchbook und einem Fineliner beim visuellen „Mitschreibzeichnen“.

 

Der eigentliche Fachbegriff zu dieser Art von visuellen Notizen heißt „Sketchnotes“ und stammt vom Autor Mike Rohde, der ein gleichnamiges Standardbuch zum Thema verfasst hat und der auch eine Community zum Thema unter www.sketchnotearmy.com vereint. Andere Begriffe wie beispielsweise „Doodle-Notes“ haben sich in der Visualisierer-Szene nicht durchsetzen können.Visualisieren-bearbeitet

Sketchnotes sind also visuelle Notizen und Sketchnoting bezeichnet den Prozess des Erstellens solcher Zeichenbilder.

Das Erstellen solcher visuellen Notizen hat eine Menge Vorteile – meist jedoch mehr für den, der sie erstellt als für andere. Da sind beispielsweise zu nennen:

  • Die erhöhte Konzentration und Aufmerksamkeit, die man automatisch hat, wenn man neben Präsentationen Sketchnotes erstellt.
  • Man lernt beim Sketchnoting mehr und mehr das Wesentliche – die Essenz – von Vorträgen und Präsentationen zu erkennen. Allerdings merkt man auch schneller, wenn in Vorträgen keine oder wenig Essenz zu finden ist!
  • Und schließlich kann man sich das so Notierte viel besser merken und Zusammenhänge erfassen, da man die Inhalte visuell und verbal notiert und auch in Verbindung bringt. Das „ganze Bild“ wird somit leichter sichtbar.

Sketchnoting zu erlernen ist grundsätzlich relativ einfach. Man muss eigentlich nur loslegen und ausprobieren und sei es anfangs nur mit den Zeichenkenntnissen, die man noch aus den ersten Kindertagen reaktiviert. Schaut euch doch meine Sketchnote zum Sketchnoting hier mal an und probiert es mit einem Text oder Vortragsvideo eurer Wahl aus.Sketchnoting-bearbeitet

Um gute Sketchnotes zu erstellen, braucht es dann einerseits einen Fundus an visuellen Vokabeln wie Bildsymbolen, Rahmen, Textcontainern und Pfeilen.

Andererseits hilft es, die Fähigkeit zum richtigen Zuhören zu trainieren. Dabei ist das Ziel, die Tonspur von Vorträgen und Texten in Bilder zu übersetzen UND vor allem das Wesentliche zu identifizieren.

Genau das werden wir im Aufbautraining Visualisierung am 19. Oktober 2017 trainieren. Außerdem könnt ihr lernen,Oktober2017-bearbeitet

  • wie man mittels der visuellen Grammatik nach Dan Roam ermittelt, was man eigentlich zeichnen soll,
  • wie man komplexe eigene Bildideen entwickeln und
  • wie man Visualisierungen in Coaching, Workshop und Meeting einsetzen kann.
Übung macht den Meister

 

 

 

 

 

 

 

 

Und es ist gibt jede Menge Raum, Zeit und Material zum Üben, Üben und Üben!

Die nächsten Termine!

Flipchart Basis und Aufbau: 11.03./12.03.2019

Flipchart Basis und Aufbau: 14.10./15.10.2019

Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Teilnehmer begrenzt.

Haltet die Stifte bereit! Ich freu mich auf euch!

Hier gibt es alle Informationen zum Flipchart-Training.

 

Herzliche Grüße

eure

Marion2-bearbeitet rechteckig

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