Der Neurobaum – eine Transformationstechnik aus dem Gebiet der Neurographik

Neurographik

von Marion Kellner-Lewandowsky

wir bieten zu unseren diesjährigen abb-Impuls-Tagen einen Workshop zum Thema Neurobäume an. Einige Fragen, was es mit diesen Bäumen auf sich hat, beantwortet Marion in einem kurzen Interview.




Marion, du bietest zu den Impulstagen einen Workshop „Neurobäume“ an. Was sind denn Neurobäume?

Der Neurobaum ist eine kreative Transformationstechnik aus dem Gebiet der Neurographik, mit dem man auf eine visuelle Art und Weise an einem Thema arbeiten kann, welches man in seinem Leben wachsen lassen will. Beispielsweise kann man es anwenden, wenn man sich als Trainerin oder Trainer mehr Klarheit über die eigenen Kompetenzen verschaffen und diese ausbauen möchte. Auch wenn ich ein neues Themengebiet in mein Portfolio aufnehme, kann das mit dem Neurobaum erkundet werden. Oder wenn die Honorare steigen sollen!

Neurographik

Für solche Themen ist der Neurobaum eine schöne Technik, um mir innere Klarheit zu verschaffen. Er bewirkt in der Regel mehr Klarheit, aber auch das Gefühl des inneren Wachstums und Aufrichtens.

Und wie geht das genau?

Was wir im Workshop machen, nenne ich „Denken mit dem Stift“!
Wir malen auf neurographische Art und Weise einen Baum und während wir dies tun, verschaffen wir uns Klarheit darüber:

  • auf welche Ressourcen wir aufbauen können (die Wurzeln des Baumes),
  • wo wir heute in Bezug auf das Thema stehen (der Stamm) und
  • welche Früchte wir ernten wollen (die Krone).

Durch das Neurographieren – das Verbinden dieser Bestandteile durch lebendige Linien – erstellen wir neue mentale Verknüpfungen, die uns dann helfen, das Thema besser zu verstehen und es mehr und mehr zu realisieren.

Du sprichst immer von Neurographik. Was genau ist das?

Die Neurographik ist eine Technik, die ihren Ursprung in Russland hat. Sie ist noch jung, vielleicht erst 10 Jahre alt. Der Erfinder der Neurographik, Dr. Pawel Piskarev, ist Architekt, Philosoph, Künstler, Spiritueller und vieles mehr. Er betont, dass jedes Thema ein grafisches Abbild hat und somit grafisch bearbeitet werden kann. Das entspricht in etwa dem Ansatz der mentalen Landkarten des NLP.

In der Neurographik werden mittels einfacher graphischer Mittel diese mentalen Abbilder eines Themas erstellt und danach nach Wunsch verändert.

Die Neurographik ist in Russland mittlerweile schon verbreitet, aber auch in anderen Ländern fasziniert die Technik mehr und mehr. Pawel ist sehr umtriebig und lässt die Technik auch wissenschaftlich erforschen. So gibt es schon erste Dissertationen über die Wirkung der Neurographik, leider vorerst nur auf Russisch.

Die Einsatzgebiete der Neurographik sehe ich vor allem im Coaching, im Bereich des Lernens, in Team- und Kommunikationsprozessen, aber auch in der mentalen Unterstützung bei der Behandlung von Krankheiten.

Und wie bist du auf die Neurographik gestoßen?

Ich habe die Neurographik vor zwei Jahren auf dem DGSL-Kongress kennengelernt und war sofort fasziniert. Die Methode ist so einfach umzusetzen, weil wir nur Linien, Kreise und später vielleicht Dreiecke und Vierecke zeichnen. Und dennoch habe ich schnell gespürt, wie wirkungsvoll diese Art, „ein Thema zu malen“, ist. Allein die Art der neurographischen Linien hat bei mir eine Menge mentaler Veränderung bewirkt. Das kann man gar nicht beschreiben, sondern muss es ausprobieren. Als Neurographik-Spezialist verwende ich die Neurographik gelegentlich in meinen Team- oder Einzelcoachings. Und vielleicht bieten wir ja bei ABB-Seminare auch bald ein Seminar zur Neurographik für Trainer und Coaches an.

Klingt sehr spannend und macht ziemlich neugierig. Was brauche ich denn in deinem Workshop, um das mal auszuprobieren?

Also im Workshop selber braucht es nix weiter als Neugier auf eine neue Methode und die Fähigkeit, einen Stift zu halten. Man muss nicht malen können!!!

Wir brauchen grundsätzlich zum Neurographieren wirklich wenig Material: ein normaler schwarzer Fineliner, weißes A4-Papier und Buntstifte reichen völlig aus. Das werden wir im Workshop zur Verfügung stellen. Natürlich kann man – wenn man das möchte – auch hochwertige Materialien verwenden. Manche Neurographiker erstellen mittlerweile mit der Technik ganz wunderbare Kunstwerke. Aber das ist hier nicht vorrangiges Ziel.

Ich möchte die Technik als Möglichkeit vermitteln, die Neurographik kennenzulernen und ihre Wirkung auf das eigene Thema zu erkunden.

Und vielleicht wächst ja auch bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Lust auf die Neurographik.


Interesse? Besuche diesen und weitere interessante Workshops im Rahmen unserer abb-Impulstage:

https://www.abb-seminare.de/abb-impuls-tage.html


Bitte teile diesen Beitrag mit …

2 Kommentare zu “Der Neurobaum – eine Transformationstechnik aus dem Gebiet der Neurographik”

  1. Uwe Lassen

    Ein interessantes Thema, dass sicher viele Interessierte Menschen finden wird. Hierzu würde ich gerne einmal eigene Erfahrungen machen.

    Antworten
    • Marion Kellner-Lewandowsky

      Hallo Uwe, ja, das ist es: ein spannendes Thema. Auf den Impulstagen im Juni gebe ich gern Erfahrungen weiter, außerdem planen wir noch für dieses Jahr ein Tagesangebot zur Einführung in die Neurographik bei abb Seminare. Für mehr Informationen im Büro anrufen oder Kontaktdaten an mich per Mail senden lassen.

      Herzliche Grüße Marion

      Antworten

Kommentar schreiben

  • (will not be published)

XHTML: Sie können diese Auszeichnungen nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>